Nanzenbach hat seine eigene Flagge
Die heraldischen Farben im Tuch spiegeln das Wappen wieder
Das Wappen von Nanzenbach ist seit der Eingemeindung in den 1970er Jahren ein ebenso beliebtes wie auch oft genutztes Symbol im Dillenburger Stadtteil. Es findet sich auf den Nanzebajer Terminen, auf den Willkommensschildern am Dorfeingang und auf der im Jahr 2023 gemeinsam gestalteten Flagge.
Die Flagge orientiert sich farblich an den Regeln der Wappenkunde, die die Farben so festgelegt hat, dass z.B. Wappen von weit her, mit viel Kontrast, sicht- und erkennbar sind. Das Nanzenbacher Wappen zeigt das blaue Schild, den silbernen Wellenbalken (Weiß) und in Gold (Gelb) das Eichenlaub und Bergmannsgezäh. Diese drei Farben werden auch vom Flaggentuch als Trikolore dargestellt. Damit setzt sich die Flagge nicht nur von den zweifarbigen Tüchern der Oranienstadt und anderen Ortsteilen ab, sie wirkt auch lebendig und farbenfroh.
Nach langer Vorarbeit, Recherche und verschiedenen Designvarianten stellten Jost Hartmann und Wolfgang Stein in einer Sitzung der Nanzenbacher Vereine die Entwürfe vor. Gemeinsam hat man diese besprochen und das Design festgelegt. In zwei Bestellungen konnte man eine Hissflagge mit den Maßen 150 x 100 cm (Bild) sowie eine Flagge für Masten mit Ausleger (100 x 250 cm) bestellen. Die Hissflagge kann bei DER DORFLADEN in Nanzenbach zum Selbstkostenpreis erworben werden.
Die Flagge ist das passende Erscheinungsbild für unseren Ort. An jedem Tag und insbesondere zu Festen. Sie ist eine Flagge für Alle in unserem Dorf, ob in den Gärten, auf Balkonen, am Grillplatz oder vor dem Vereinsheim. Ein Muster ist im Schaufenster der Familie Thomas (ehem. Volksbank-Filiale) in der Hauptstraße ausgestellt. Andere wehen bereits im Dorf. Am Ehrenmal, vor der Mehrgenerationenbegegnungsstätte sowie an den beiden Ortseingängen sieht man die Flagge für Ausleger-Masten.
Besonders stolz darf man in Nanzenbach sein, weil das Wappen ursprünglichen von dem Nanzenbacher Rudi Schäfer entworfen und gezeichnet wurde und seit her die Holzvertäfelung im Magistratszimmer des Dillenburger Rathauses ziert. Schäfer entwarf ebenfalls das Wappen des Ortsteils Manderbach. Wer hierzu weitere Infos haben möchte, liest diesen Artikel über das Wappen von Nanzenbach.