Genossen wollen künftiges Programm von den Mitbürgern mitgestalten lassen

Dillenburg-Nanzenbach (ul). Zurückgehende Mitgliederzahlen sind auch für die Nanzenbacher Sozialdemokraten ein Problem. Aber nach wie vor sind für ihren Stadtteil aktiv: Lilo Penktner und Matthias Schneider vertreten sie im Stadtparlament. Rita Reeh und sie selbst sitzen im Ortsbeirat – das berichtete die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Petra Maag.

Der inhaltliche Schwerpunkt für sie lag dabei in der aktiven Mitarbeit im Arbeitskreis Dorferneuerung. Für diese Sache holten sie auch aktive Unterstützung von außen: Im letzten September kamen Landrat Wolfgang Schuster und die Bundestagsabgeordnete Dagmar Schmidt in diesen Dillenburger Stadtteil, um sich über die ersten Erfolge zu informieren.
Danach rückte es auch am Ehrenmal, einem der zentralen Vorhaben. Der Kreis hat mit seiner Grundschule unmittelbar nebenan hier auch Grundstückseigentum. Aber weil er jetzt auf seine Mitspracherechte verzichtete, konnte danach zügig mit der Neuanlage dieser Grünfläche gemeinsam mit dem benachbarten Kirchenvorplatz begonnen werden.
Natürlich steht auch der Umbau des Gemeinschaftshauses zu einer Begegnungsstätte weiter auf der Wunschliste der Nanzenbacher Sozialdemokraten. „Hier ist ohnehin allerhöchster Handlungsbedarf", sagte Petra Maag, und fügte an: „Nachdem hier seit vielen Jahren nicht mehr passiert ist, regnet es mittlerweile durch das Dach hindurch."

Abschließend warf sie einen Blick nach vorne. Im Jahr 2015 soll schon die Kommunalwahl vorbereitet werden, die im nächsten Frühjahr stattfinden wird. Dabei wollen die Genossen ihren Mitbürgern die Möglichkeit geben, ihr Wahlprogramm mitzugestalten.

Nach dem Bericht der Kassiererin Rita Ree und der anschließenden Entlastung waren die Vorstandswahlen nur noch Formsache. Vorsitzende bleibt Petra Maag, ihr Stellvertreter Gerhard Holighaus. Rita Reeh führt weiterhin die Geldgeschäfte und Uli Horch die Schriften. Lilo Penktner bleibt Beisitzerin.