Vier Tage, 200 Kilometer in vier Schleifen rund um die Stadt, 45000 Teilnehmer und mehr als eine Million Zuschauer. Das sind die Eckdaten der weltweit größten Wanderveranstaltung, die jährlich im niederländischen Nijmegen stattfindet. In diesem Jahr startete dort auch eine Abordnung des Geopark Westerwald-Lahn-Taunus.

gruppenbild4daagseDie Ursprünge liegen in einem Militärmarsch und gehen auf das Jahr 1909 zurück. Diese Wurzeln sind auch heute noch durch zahlreiche internationale Marschgruppen und Versorgungspunkte die von Streitkräften organisiert werden, erkennbar. In diesem Jahr fand der Marsch zum 97. Mal statt. Er ist verbunden mit einem großen Volksfest in der schmucken Universitätsstadt an der Waal. Die Wanderer starten um vier Uhr morgens. Bereits zu dieser frühen Stunde sind die Strecken mit Zuschauern gesäumt, die den Wanderern "Success" (Erfolg) wünschen. Auch in den Orten werden die Marschierer begeistert von Kapellen und Bands empfangen. Kinder verteilen Obst und Süßigkeiten. Sofas in den Vorgärten sorgen für Entspannung und verschönern die Pausen.

Unbestrittener Höhepunkt ist am vierten Tag die ca.10 Kilometer lange Zielgerade. Auf der "Via Gladiola" steht das Publikum dicht gedrängt. Bürgermeister und Ehrengäste begrüßen die erfolgreichen Wanderer. Die diesjährige Auflage nutzten die Dillenburger Reiner Gail, Jost Hartmann sowie Oliver und Torsten Neumann um den Geopark Westerwald-Lahn-Taunus unter den Wanderern bekannt zu machen. Durch einheitliche T-Shirts und Kappen, sowie kleine Werbemittel wurde der Geopark beworben.

Bis zu 750 Trainigskilometer lies die heimischen Teilnehmer, die anstrengenden Tage erfolgreich absolvieren. Der Geopark Westerwald-Lahn Taunus diente hier als idealer Ort der Vorbereitung und machte jede Tour zum Naturerlebnis.

Weitere Infos zur Veranstaltung: www.4daagse.nl